Modellierung von Deflagrationen in brennbaren Staub/Luft-Gemischen

Im Projekt wird auf Grundlage vorhandener Versuchsdaten untersucht, wie gut aktuelle numerische Modelle den Verlauf von Staubdeflagrationen abbilden können. Dabei werden verschiedene Simulationsansätze systematisch mit vorhandenen Versuchsdaten abgeglichen, um ihre Aussagekraft für Forschungszwecke zu bewerten.

Die numerische Simulation des Ablaufes von Staubexplosionen ist nach wie vor ein aktives Forschungsgebiet mit zahlreichen offenen Fragen. Gleichzeitig zeigen die entsprechenden Simulationsmethoden und Werkzeuge eine stetige Verbesserung ihrer Möglichkeiten.

Im Rahmen dieses Projektes untersuchen wir die Anwendung aktueller Methoden zur rechnergestützten Simulation von Staubexplosionen sowie die Eignung der Modelle zur realitätsnahen Beschreibung der Explosionsvorgänge. Ebenso werden die Grenzen ihrer Anwendbarkeit ermittelt.

Dank der umfangreichen Messdaten zu Staubexplosionen aus zahlreichen Forschungsprojekten auf unserem Versuchsfeld in Kappelrodeck können wir die eingesetzten Modelle detailliert prüfen und validieren.

Eine auf diese Weise abgesicherte Methodik zur Simulation von Staubexplosionen ermöglicht es, weitere Forschungsprojekte der FSA gezielt zu unterstützen. Zum einen ist es möglich durch Vorabsimulationen die Planung von Explosionsversuchen zu optimieren. Zum anderen liefern Simulationen deutlich detailliertere Einblicke in den Ablauf einer Explosion, als es in realen Versuchen möglich ist.

Ansprechpartner:
Dr. Jan-Niklas Tödt
Jan-Niklas.Toedt@remove-this.fsa.de