Überprüfung der Kriterien zur psychischen Leistungsfähigkeit des Sicherungspersonals im Gleisbereich

Die Tätigkeiten des Sicherungspersonals sind mit einer hohen Verantwortung gegenüber den im Gleisbereich arbeitenden Personen verbunden. Das Leben und die Gesundheit aller Akteure im Gleisbereich hängen von der exakten und zuverlässigen Aufgabenerfüllung jener Beschäftigtengruppe ab. Die Tätigkeiten erfordern daher zwingend den Nachweis der körperlichen und geistigen Eignung, der mithilfe medizinischer und psychologischer Eignungs- und Wiederholungsuntersuchungen erbracht werden muss.

Ziel des Forschungsprojektes ist die Erstellung eines validen Anforderungsprofils, das auch zukünftige Anforderungen berücksichtigt. Auf dessen Grundlage werden verlässliche Empfehlungen zu den Fristen psychologischer Wiederholungsuntersuchungen und Hinweise zum Einstiegsalter für das Sicherungspersonal gegeben.
Das Projekt wird von der DB AG und der Sicherungsbranche unterstützt.

Eine Auswahl an Fragestellungen im Forschungsprojekt:

• Welche Anforderungen bringen die Tätigkeiten des Sicherungspersonals mit sich?
• Welche Leistungsbereiche sind für die Erfüllung der Anforderungen relevant?
• Ist das Eintrittsalter eine geeignete Kenngröße für die Eignung?
• Sollten psychologische Eignungstests um Persönlichkeitseigenschaften ergänzt werden?
• Welche altersbedingten Änderungen der psychischen Leistungsfähigkeit sind beim Menschen zu erwarten?
• Können solche Leistungswandlungen kompensiert werden?

 

Verantwortlich: Juliane Manteuffel 
E-Mail: juliane.manteuffel(ат)fsa.de

Zwischenbericht (Kurzversion)
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Veröffentlichungen

J. Manteuffel
Psychische Eignung von Sicherungspersonal auf Gleisbaustellen - ein Forschungsprojekt der FSA
BahnPraxis B, 5, Seiten 8-11, 2019
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