Literaturrecherche: Analyse automatischer Warnsysteme aus der Perspektive der Wahrnehmungspsychologie

automatische Warnsysteme

Unter „Automatischen Warnsystemen“ (AWS) oder auch „Automatischen Rottenwarnanlagen“ versteht man Warnsysteme, bei denen mittels eines Schienenkontaktes bei jeder Zugfahrt ein akustisches Warnsignal ausgelöst wird, das von dem Blinken an der Strecke angeordneter Rundumleuchten, sog. Erinnerungsleuchten, unterstützt wird. 

Die Funktion solcher Warnsysteme ist es, die „Rotte“ (Gleisarbeiter) vor einer herannahenden Zugfahrt zu warnen.

 

Die Literaturrecherche konzentrierte sich auf folgende drei Fragestellungen:

  1. Kann mit akustischen Signalen beim Einsatz von AWS zuverlässig gewarnt werden?
  2. Ist deren Ergänzung durch andere, z.B. optische Reize, wie sie eine Rundumleuchte abgibt, hilfreich, unbedeutend oder hinderlich?
  3. Stellt die Kombination von mehreren Sinnesreizen bzw. Warnreizen eine inkrementelle Verbesserung gegenüber einer akustischen Warnung dar?

Autorinnen: 
Gabriele Biernath
Ulrike Hornberger
Andrea Rätzer-Frey (1997)

Ansprechpartnerin: 
Juliane Manteuffel
Mail: juliane.manteuffel(ат)bgn.de

Forschungsergebnisse (3 MB)