Gefährdungsbeurteilung bei Arbeiten im Gleisbereich

Gefährdungsbeurteilung bei Arbeiten im Gleisbereich

Quelle: BahnPraxis 9/2012

Bei Arbeiten an und in der Nähe von Gleisanlagen bestehen für die Gleisarbeiter insbesondere Gefährdungen durch sich bewegende Schienenfahrzeuge. Deshalb sind für alle Arbeiten im bzw. in der Nähe des Gleisbereichs Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor den Gefahren des Bahnbetriebs erforderlich. Es handelt sich dabei um ein komplexes Sicherungssystem, das einen hohen Koordinierungsaufwand und eine besondere Qualifikation der Mitarbeiter erfordert, die für die Planung und Auswahl der Sicherungsmaßnahme verantwortlich sind. Die Entscheidung für eine der Situation und Tätigkeit angemessenen Sicherungsmaßnahme darf nur auf der Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung getroffen werden.

Im Rahmen von eintägigen Workshops bekamen die für die Auswahl der Sicherungsmaßnahme zuständigen Mitarbeiter die Möglichkeit, den gesamten Prozess der Gefährdungsbeurteilung zu betrachten und auf seine Schnittstellen hin zu untersuchen. Mithilfe der Schnittstellenanalyse wurden sowohl die Stärken als auch die Chancen und Risiken bei der Ermittlung der Sicherungsmaßnahme herausgearbeitet. So wurde der gesamte Prozess der Gleisbaustellensicherung mit seinen Abläufen identifiziert und analysiert. 

Verantwortlich
Juliane Manteuffel
Mail: juliane.manteuffel(ат)fsa.de 

 

Neue Workshopreihe "Gefährdungsbeurteilung bei Arbeiten im Gleisbereich", BahnPraxis 1/2009

Workshopreihe "Gefährdungsbeurteilung bei Arbeiten im Gleisbereich", BauPortal 7/2009

Workshopreihe „Gefährdungsbeurteilung bei Arbeiten im Gleisbereich – ein Resümee“ aus EUK-Dialog 1/2010