Preisträger nominiert: Sicherheitspreis der IVSS-Sektion Maschinen- und Systemsicherheit verliehen

Die IVSS verleiht ihren Sicherheitspreis, den „Safety Award“, bereits zum zweiten Mal. Ziel ist es, gute Praxis zu verbreiten, Innovationen vorzustellen und damit auch andere Hersteller zu motivieren, diesen Weg zu gehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des AUVA-Präventionsforums in Innsbruck während der Eröffnung am 19.05.2026 statt.

Für die IVSS Sektion Maschinen- und Systemsicherheit ist die Verbesserung der Sicherheit von Maschinen seit jeher das zentrale Anliegen. Zwar wurden schon große Fortschritte erzielt, doch ereignen sich weltweit immer noch zu viele Unfälle mit Maschinen, die nicht nur menschliches Leid verursachen, sondern auch erhebliche Kosten für die Sozialversicherungssysteme nach sich ziehen.
Deshalb hat die IVSS Sektion Maschinen- und Systemsicherheit von Oktober 2024 bis Juni 2025 ihren „Safety Award“ zum zweiten Mal ausgelobt.
Eine internationale Jury bewertete die eingereichten Maschinen nach speziellen Kriterien, wie z.B. Alleinstellungsmerkmale, geografische Verbreitung, Anwendbarkeit, Risikominderung, Mehrkosten für den Anwender und Ergonomie. Geprüft wurde, ob eine innovative Technologie eingesetzt und eine branchenübergreifende Lösung realisiert wird. Die beispielhaften und herausragenden Lösungen der drei Gewinner des Awards 2025 haben die internationale Jury überzeugt.

Ausgezeichnet wurden:

  • Kleemann – Wirtgen Group, Göppingen:
    Der mobile Prallbrecher MOBIREX MR 100 NEO wird bei verschiedenen Recycling-Anwendungen eingesetzt, wie der Aufbereitung von Beton, Bauschutt und Asphalt. Er ist flexibel und schnell einsetzbar, z. B. unter beengten Platzverhältnissen auf Baustellen.
    Die Innovation des Mobirex MR 100 NEO ist der „Lock & Turn Quick Access“, eine Sicherheitsvorrichtung für Brecher, die den Zugang zum Brechergehäuse erst dann ermöglicht, wenn der Rotor vollständig zum Stillstand gekommen ist – schnell und einfach.
  • Maschinenfabrik Kurt Neubauer, Wolfenbüttel:
    Das FrySafe System bietet einen innovativen Ansatz zur Reduzierung von Brandrisiken in gewerblichen Küchen. FrySafe ist ein selbstüberwachender elektronischer Sicherheitstemperaturbegrenzer für professionelle Fritteusen.
  • Sick AG, Waldkirch:
    Das End-of-Arm-Safeguard-System ist ein innovatives, berührungsloses Sicherheitssystem für kollaborative Roboteranwendungen. Mit diesem System können viele Mensch-Roboter-Kollaborationsanwendungen effektiv abgesichert und damit auch in der industriellen Breite realisiert werden. Unternehmen profitieren von erhöhter Sicherheit und gesteigerter Produktivität.

Ewald Schemitsch von der Firma Kleemann – Wirtgen Group, Holger Burgtorf von der Maschinenfabrik Kurt Neubauer sowie Michael Kaspar von Sick nahmen jeweils eine Glastrophäe und eine Urkunde entgegen. Verliehen wurden die Preise vom Präsidenten der Sektion, Jürgen Schulin, dem stellvertretenden Generaldirektor der AUVA, Roland Pichler, und dem Präventionsleiter der AUVA, Georg Effenberger.

Weitere Informationen: https://www.safe-machines-at-work.org/safety-award-2025